Kein anderer Rankingfaktor liegt so vollständig in der eigenen Kontrolle wie interne Verlinkung — und wird trotzdem am häufigsten vernachlässigt.
Backlinks von anderen Websites zu bekommen, kostet Zeit, Beziehungsarbeit und oft auch Geld. Interne Verlinkung dagegen liegt zu hundert Prozent in der eigenen Hand — und wird trotzdem bei den meisten Websites, die ich zu Beginn einer Zusammenarbeit sehe, kaum bewusst gesteuert.
Sie zeigt Suchmaschinen, welche Seiten besonders wichtig sind (viele interne Links deuten auf Relevanz hin), sie verteilt die Rankingkraft der Startseite auf tieferliegende, oft wichtigere Verkaufsseiten, und sie hilft Besuchern, verwandte Inhalte überhaupt erst zu finden.
Bei jedem neuen Artikel bewusst zwei bis drei Links auf bestehende, thematisch verwandte Seiten setzen — und umgekehrt bei bestehenden Seiten prüfen, ob ein Link auf den neuen Artikel Sinn ergibt. Das kostet kaum Zusatzaufwand, wird aber fast immer übersprungen, weil es weniger sichtbar ist als neuer Content selbst.