Ein SEO-Audit ist schnell mit hundert Punkten gefüllt. Die entscheidende Frage ist, welche fünf davon tatsächlich etwas bewegen.
Ich habe schon Audits gesehen, die dreißig Seiten lang waren und am Ende trotzdem nichts verändert haben — weil niemand wusste, womit er anfangen sollte. Ein gutes Audit ist nicht das vollständigste, sondern das, das klare Prioritäten setzt.
Technische Basics zuerst: Ist die Seite überhaupt sauber crawlbar, lädt sie schnell genug, funktioniert sie auf dem Handy fehlerfrei? Diese Fragen klären wir vor jeder inhaltlichen Analyse, weil eine technisch kaputte Seite jede noch so gute Content-Arbeit im Keim erstickt.
Interne Verlinkung. Ich sehe erstaunlich häufig Websites mit gutem Content, bei denen die wichtigsten Seiten von nirgendwo intern verlinkt werden — als hätte man Schatzkisten vergraben und den Plan verloren. Das ist meistens mit wenig Aufwand behebbar und bringt oft schneller Wirkung als jede neue Content-Produktion.
Am Ende eines Audits steht bei uns nie eine hundert Punkte lange Liste, sondern maximal fünf bis acht priorisierte Maßnahmen. Alles andere verschiebt sich in einen späteren Zeitpunkt — sonst passiert am Ende gar nichts.