Konrad Griesser Digitalmarketing – Webdesign für Augsburg

So erreichen Sie uns

Kostenlosen SEO-Check anfordern
SEO, GEO & AEO

Was kostet SEO? Eine realistische Einordnung

Was SEO kostet, hängt von Wettbewerb, Website-Zustand, Umfang und Inhalten ab. Eine ehrliche Einordnung ohne Lockpreise und Garantien.

Was kostet SEO? Eine realistische Einordnung

Was SEO kostet, lässt sich nicht mit einer Zahl beantworten, weil der Aufwand von vier Dingen abhängt: dem Wettbewerb in Ihrem Markt, dem Zustand Ihrer Website, dem gewünschten Umfang und der Frage, wer die Inhalte erstellt. Ein Schreiner im Landkreis Donau-Ries braucht einen Bruchteil dessen, was ein Onlineshop mit deutschlandweiter Konkurrenz investieren muss. Seriös ist ein Preis erst, wenn jemand Ihre Ausgangslage angesehen hat — alles andere ist ein Pauschalpaket, das zufällig passt oder eben nicht.

Ich nenne in diesem Beitrag bewusst keine Beträge. Nicht um auszuweichen, sondern weil jede Zahl ohne Kontext in die Irre führt. Was ich Ihnen geben kann, ist ein Verständnis dafür, wie Preise zustande kommen — damit Sie Angebote beurteilen können, statt sie nur zu vergleichen. Wie wir selbst kalkulieren, steht offen auf unserer Preisseite.

Die vier Kostentreiber

1. Wettbewerb

Der größte Faktor. Wer für „Immobilienmakler München“ sichtbar sein will, tritt gegen Unternehmen an, die seit Jahren professionell investieren. Wer als Zimmerei im Oberallgäu gefunden werden will, hat es mit Mitbewerbern zu tun, deren Websites oft seit einem Jahrzehnt unverändert sind. Dieselbe Leistung, völlig unterschiedlicher Aufwand — nicht nur beim Start, sondern dauerhaft.

2. Zustand der Website

Eine technisch saubere, schnelle Website mit vernünftiger Struktur ist eine gute Ausgangsbasis. Eine langsame Baukasten-Seite mit chaotischer Navigation, doppelten Inhalten und fehlerhaften Weiterleitungen braucht erst einmal Grundlagenarbeit, bevor irgendetwas anderes wirkt. Manchmal ist ein Neuaufbau wirtschaftlicher als die Reparatur — das gehört ehrlich gesagt, auch wenn es niemand gern hört.

3. Umfang

Ein Standort oder zwölf? Fünf Leistungen oder fünfzig? Eine Sprache oder vier? Nur klassische Suche oder auch Sichtbarkeit in KI-Assistenten? Jede Dimension vervielfacht den Aufwand.

4. Inhalte

Der am meisten unterschätzte Posten. Gute Inhalte kosten Zeit, egal wer sie schreibt. Wenn Ihr Team Fachwissen zuliefert oder selbst schreibt, sinken die externen Kosten deutlich. Wenn alles extern entsteht, inklusive Recherche, Interviews und Abstimmung, ist das der größte Block im Budget. KI-Werkzeuge beschleunigen die Arbeit, ersetzen aber weder Fachwissen noch Prüfung.

Die drei Abrechnungsmodelle

  • Einmaliges Audit. Eine Bestandsaufnahme mit priorisiertem Maßnahmenplan zum Festpreis. Sinnvoll als Einstieg, als Zweitmeinung oder wenn Sie intern umsetzen können. Details unter SEO-Audit.
  • Projekt. Eine klar abgegrenzte Aufgabe mit Anfang und Ende: Relaunch-Begleitung, technische Sanierung, Aufbau einer Inhaltsstruktur, Einrichtung der lokalen Präsenz. Abrechnung als Festpreis oder nach Aufwand mit Obergrenze.
  • Monatliche Betreuung. Laufende Arbeit mit festem Zeitkontingent: Inhalte, technische Pflege, Auswertung, Anpassung. Sinnvoll in umkämpften Märkten und überall dort, wo kontinuierlich Inhalte entstehen sollen. Mehr dazu unter SEO-Betreuung.

Nicht jedes Unternehmen braucht eine Dauerbetreuung. Für viele lokale Betriebe ist ein gründliches Projekt mit anschließender vierteljährlicher Kontrolle völlig ausreichend. Ein Anbieter, der ausschließlich Monatsverträge verkauft, hat eher sein eigenes Geschäftsmodell im Blick als Ihren Bedarf.

Warnsignale bei Billigangeboten und Garantien

SEO ist Arbeitszeit von Fachleuten. Wenn ein Monatspreis rechnerisch nur ein, zwei Stunden Arbeit abdecken kann, dann bekommen Sie auch nur ein, zwei Stunden — oder automatisierte Berichte, die nach Arbeit aussehen. Achten Sie auf diese Signale:

  • Ranking-Garantien. „Platz 1 garantiert“ ist unseriös, denn niemand kontrolliert den Algorithmus. Häufig bezieht sich die Garantie im Kleingedruckten auf Suchbegriffe, nach denen ohnehin niemand sucht.
  • Pakete nach Schema. „Bronze, Silber, Gold“ mit einer festen Zahl Keywords und Backlinks pro Monat, ohne dass sich jemand Ihre Website angesehen hat.
  • Backlink-Pakete. Gekaufte Massenlinks schaden eher, als sie nützen.
  • Undurchsichtige Leistungen. Wenn Sie nach drei Monaten nicht sagen können, was konkret getan wurde, wurde vermutlich wenig getan.
  • Lange Bindung ohne Ausstieg und Zugänge, die beim Anbieter liegen.
  • Kaltanrufe mit der Behauptung, Ihre Website habe „schwere Fehler“ oder man rufe „im Auftrag von Google“ an.

Das teuerste SEO ist übrigens nicht das mit dem höchsten Preis, sondern das, das zwei Jahre lang bezahlt wurde und nichts bewirkt hat.

So vergleichen Sie Angebote

  1. Gleiche Grundlage schaffen. Geben Sie allen Anbietern dieselben Informationen und Ziele.
  2. Auf Stunden und Leistungen herunterbrechen. Wie viel Arbeitszeit steckt drin, und wofür wird sie verwendet?
  3. Inhalte klären. Sind Texte enthalten? Wie viele, in welcher Tiefe, wer liefert das Fachwissen?
  4. Umsetzung klären. Werden Empfehlungen nur ausgesprochen oder auch umgesetzt?
  5. Prioritäten prüfen. Ein gutes Angebot zeigt, was zuerst passiert und warum.
  6. Auf Ehrlichkeit achten. Wer Ihnen auch sagt, was Sie nicht brauchen, verdient mehr Vertrauen als jemand, der alles verkauft.

Und rechnen Sie von der anderen Seite: Was ist ein neuer Kunde für Sie wert, und wie viele zusätzliche Anfragen bräuchte es, damit sich die Investition trägt? Bei einem Betrieb mit hohen Auftragswerten genügen wenige — bei niedrigen Warenkörben braucht es Volumen, und damit eine andere Strategie.

Kurz beantwortet

Warum nennen seriöse Anbieter selten Pauschalpreise?

Weil der Aufwand von Wettbewerb, Website-Zustand, Umfang und Inhalten abhängt und sich von Fall zu Fall stark unterscheidet. Ein belastbarer Preis setzt voraus, dass sich jemand Ihre Ausgangslage angesehen hat.

Brauche ich zwingend eine monatliche Betreuung?

Nein. Für viele lokale Unternehmen reichen ein Audit oder ein abgegrenztes Projekt mit gelegentlicher Kontrolle. Laufende Betreuung lohnt sich vor allem in umkämpften Märkten und wenn dauerhaft neue Inhalte entstehen sollen.

Sind Ranking-Garantien ein gutes Zeichen?

Im Gegenteil. Kein Anbieter hat Einfluss auf Googles Algorithmus, deshalb sind solche Garantien entweder leere Versprechen oder beziehen sich auf wertlose Suchbegriffe. Seriöse Anbieter sichern Leistungen und Transparenz zu, keine Platzierungen.

Konrad Griesser

Konrad Griesser

SEO-, GEO- & AEO-Berater aus Augsburg — im Web zuhause seit 1999. Mehr über SEO Genie

Weiterlesen

Ähnliche Beiträge

Lieber umsetzen lassen?

SEO, GEO und AEO aus einer Hand — für Unternehmen in ganz Bayern.

Website kostenlos prüfen